Mehr Zeit für Beratung dank Digitalisierung

Moderne Autos sind voll digitalisiert – der Automobilhandel ist es hingegen oft noch nicht. Dabei ist es gar nicht so schwierig, ein Autohaus in wenigen Schritten zum Smart Store zu transformieren. Und auch die Investitionskosten dafür halten sich in Grenzen. Ziel des Smart Stores: Die Mitarbeiter erhalten durch optimierte Prozesse mehr Zeit für die Kundenberatung – und können dadurch im Idealfall den Umsatz des Autohauses steigern.

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Autohaus als Smart Store

Wie wird ein Autohaus genau zum Smart Store? Hierbei kommen verschiedene Lösungen zum Einsatz, die Schritt für Schritt implementiert werden können. Wir stellen Ihnen hier die relevantesten Lösungen vor.

1. Prozesse optimieren mit dem Car Finder

Schon bei mittelgroßen Autohäusern sind oft 100 Fahrzeuge und mehr im Verkaufssortiment. Dabei geht es oftmals nicht nur um die Neuwagen direkt im Showroom, die eher zur individuellen Konfiguration und Bestellung von Wagen ab Werk dienen, sondern auch um Vorführwagen und Gebrauchtwagen. Doch hier den Überblick zu behalten, ist für Verkäufer oftmals gar nicht so einfach. Hier kann der xplace Car Finder Abhilfe schaffen. Verkäufer oder auch Servicemitarbeiter sehen alle Fahrzeuge und deren aktuellen Standort übersichtlich in einer App und können so ihre Suchzeiten auf nahezu Null reduzieren. Autos, die zu den Kaufinteressenten passen, können so schneller gefunden und direkt für eine Vorführung vorbereitet werden. Somit bleibt auch mehr Zeit für fachgerechte Beratung und die internen Prozesse werden schlanker.

Um diese Lösung zu nutzen, muss an allen Fahrzeugen ein kleiner Sensor angebracht werden, der in der Car Finder Software jeweils mit der passenden Fahrgestellnummer des Fahrzeugs verknüpft wird. Anschließend ist jedes Fahrzeug über den xplace Car Finder auffindbar, solange es in Reichweite der zuvor installierten Repeater ist. So sehen Verkaufsberater oder Servicemitarbeiter immer, wo das jeweilige Auto gerade ist, zum Beispiel im Showroom, auf dem Parkplatz, in der Werkstatt oder in der Waschstraße. Auch ein zeitgenaues Tracking des gesamten Fahrzeug-Durchlaufs ist möglich.

Car Finder Dashboard
Car Finder Detailansicht

2. Interaktive Preisdisplays an den Fahrzeugen

Während der Car Finder vor allem für die Mitarbeiter des Autohauses nützlich ist, gibt es natürlich auch diverse Möglichkeiten, digitale Technologie zu verwenden, um die Kunden zu informieren. Zum Beispiel direkt am Fahrzeug als Verkaufsunterstützung: Dabei werden neben den Fahrzeugen digitale Preisdisplays aufgestellt, die in schicken Stelen befestigt sind. Solche Displays für Autohäuser sind selbstverständlich viel größer als die aus Supermärkten bekannten elektronischen Preisschilder direkt am Regal. Zum Beispiel in Form eines großen 17-Zoll-Displays bieten sie ähnliche Möglichkeiten wie ein digitales Kiosk-System: So können darüber umfangreiche Information über Fahrzeuge und Konditionen sowohl für die Kunden selbst als auch für Verkäufer ausgespielt werden. Die Displays können über eine Digital-Signage-Software z.B. mit der Warenwirtschaft oder der unternehmenseigenen Website verbunden werden. Ein händischer Austausch von Preisschildern ist nicht mehr erforderlich, vielmehr können Preise automatisch vom System geändert werden.

Abgebildete Fahrzeuginformationen können zum Beispiel die üblichen „Leistungsdaten“ des Fahrzeugs sein wie PS/KW und Hubraum, die Größe des Kofferraums etc. Aber auch eine noch „emotionalere“ Nutzung solcher Displays ist problemlos möglich: Zum Beispiel können auch Videos angezeigt werden, die das Fahrzeug im Einsatz auf der Straße zeigen. Dadurch bekommen Kunden einen noch besseren Eindruck von der Dynamik des Fahrzeugs. Auch Bildergalerien oder ein Farbkonfigurator (ähnlich wie in einem Webshop) sind möglich, um z.B. einen besseren Eindruck von alternativen Farben für die individuelle Bestellung zu vermitteln. Schließlich können auf solchen Displays auch Finanzierungen oder Leasing-Angebote kalkuliert werden oder passendes Zubehör angezeigt werden.

3. Digital Signage größer gedacht

Interaktive Preisschilder direkt am Fahrzeug sind aber nur eine von vielen Möglichkeiten, auf Digital Signage zu setzen: Unter diesem Begriff summiert man verschiedene Arten von digitalen Displays, die direkt über eine zentrale Software ansteuerbar sind, vom digitalen Preisschild über interaktive Kiosksysteme bis hin zu Leinwand-großen LED-Screens. Über all diese Displays hinweg kann individueller Content ausgespielt werden, und das passend zum jeweiligen Standort im Autohaus. Die Einsatzfelder sind dabei vielfältig. Einige Beispiele neben den bereits erwähnten interaktiven Preisdisplays:

  • Kiosk-System für Gebrauchtwagen, bei dem Kunden wie in einem Online-Shop die verschiedenen Gebrauchtwagen vor Ort durchstöbern können und nähere Infos erhalten, optional auch ergänzt um Gebrauchtwagen aus anderen Standorten des Händler(-netzwerks), die schnell beschafft werden können. Ein solches System kann auch im Außenbereich angebracht werden, damit sich Kunden auch außerhalb der Öffnungszeiten besser über die Fahrzeuge auf dem Gelände informieren können.
  • Große LED-Screens, die emotionale Filme von aktuellen Neuwagen-Modellen zeigen, kombiniert mit Hinweisen auf aktuelle Aktionen, Angebote und Rabatte.
  • Informationssystem über Fahrzeuge in der Werkstatt, das z.B. ankommende Kunden mit Terminen den passenden Servicemitarbeitern zuweist und umgekehrt über fertig reparierte Fahrzeuge informiert.

4. Digitale Erkennung des Kunden

Digitale Lösungen können auch eingesetzt werden, um den Werkstatt-Service im Autohaus zu optimieren. Neben einem auf Kunden ausgerichteten Informationssystem ist natürlich auch ein ähnliches System für Mitarbeiter denkbar. So kann beispielweise bereits an der Einfahrt zum Autohaus-Gelände ein Kennzeichen-Scanner eingesetzt werden, der vorgeplante Termine mit den Kennzeichen-Daten abgleicht. Wenn ein Kunde mit seinem Wagen also auf das Gelände des Autohauses fährt, kann ein entsprechendes System eine automatische Nachricht auf die Smartwatch oder das Smartphone eines Mitarbeiters abschicken, welcher Kunde gerade eintrifft und welche Art von Termin er hat.

Fazit

In wenigen Schritten zum smarten Autohaus

Mit geringem Aufwand und Investments können Autohäuser mit digitalen Lösungen in kurzer Zeit einen echten Mehrwert für Mitarbeiter und Kunden schaffen: Kunden können sich besser selbstständig informieren und die Wartezeiten auf freie Mitarbeiter können für sie deutlich verkürzt werden. Zugleich sind für Autohändler Umsatzsteigerungen durch Cross-Selling, Up-Selling, Service Angebote, Zubehör und Merchandise-Angebote möglich, die mit digitalen Maßnahmen getriggert werden können. Dadurch kann sich ein Investment in ein smartes Autohaus schnell auszahlen.

Sprechen Sie uns an!

Sie haben Interesse an den genannten Lösungen? Vereinbaren Sie gerne einen unverbindlichen Beratungstermin. Als Spezialist für die Digitalisierung des Point of Sales können wir Ihre individuellen Kundenanfragen flexibel umsetzen.

Ihr Ansprechpartner

Christian Flohr
Head of Sales
sales [at] xplace.de
0551 / 4887980

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